Das Magazin


Zum Artikel: Wenn die Lebensversicherung ausgezahlt wird 08.03.2016

Wenn die Lebensversicherung ausgezahlt wird

Magazin: Allgemeines
ImmoDOC

Die Wiederanlage von Ablaufleistungen stellt Anleger regelmäßig vor Herausforderungen. Wieviel des Geldes soll wie lange wieder angelegt werden und in welcher Form? Diese Fragen lassen sich beantworten, wenn man eine klare Vorstellung davon hat, wann man welche Summen benötigt.

Wer Kapital anlegt, schaut zuerst auf die Rendite. Diese ist je nach Anlageform, Laufzeit und Risikoklasse unterschiedlich hoch. Entscheidend ist, dass das angelegte Kapital erhalten bleibt, sprich, dass nach Inflation und Steuer (Kapitalerträge sind steuerpflichtig) das vorhandene Vermögen nicht kleiner wird.

Geld im Kopfkissen?

Wenn man sich das aktuell niedrige Zinsniveau anschaut, erscheint die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer Anlage immer weniger deplatziert. Soll das Geld kurzfristig auf Geldanlagen mit Zinssätzen von unter 2% p.a. geparkt werden oder kann man es dann nicht gleich unter das sprichwörtliche Kopfkissen legen? Wer ständig eine hohe Verfügbarkeit für sein Kapital benötigt, kann das sicherlich tun. Allerdings erhält man für das Kopfkissendepot leider überhaupt keine Zinsen.

Kapital aufteilen

Wer eine größere Summe anzulegen hat, kann diese natürlich auch aufteilen. Ein Teil dieses Geldes kann kurzfristig auf Tages- oder Termingeldkonten geparkt werden und ist auf diese Weise schnellstmöglich verfügbar. Ein weiterer Teil des Geldes kann mittelfristig angelegt werden, vielleicht über einen Zeitraum von ca. 60 Monaten. Den Rest legt man langfristiger an. Während die Optionen im kurzfristigen Bereich spärlich sind, denn hier kommt man über kurzfristige Anlageformen nicht hinaus, gibt es im mittel- und langfristigen Bereich schon einige Möglichkeiten mehr, die man für die Anlage von Kapital nutzen kann.

Mittelfristig bieten sich risikofreie Anlageformen an. Hier gilt der Grundsatz: "Wer gewinnen will, darf nicht verlieren." Es gibt zahlreiche Angebote mit attraktiver Verzinsung. Besonderes Augenmerk sollte hier bei Angeboten ausländischer Anbieter auf der Einlagensicherung liegen. Das Zinsniveau sollte möglichst die Inflation ausgleichen und, falls machbar, einen Vermögenszuwachs bringen.

Im langfristigen Bereich bieten sich Anlageformen an mit höheren Renditechancen aber auch mit kalkulierbaren Risiken. Auch die Kostenseite sollte man im Auge behalten. Während kurzfristige Anlageformen wie Termin- oder Festgelder in der Regel gebührenfrei sind, können andere Anlageformen durchaus mit Abschlussgebühren versehen sein. Zum Beispiel haben Aktienfonds einen Ausgabeaufschlag. Diesen muss der Fonds zusätzlich erwirtschaften. So genannte ETFs bilden hier eine attraktive Ausnahme. Diese Fonds bilden einen Index ab und sind gebührenfrei. Damit hat der Anleger eine Anlageform mit überschaubaren Risiken und hervorragenden Renditechancen ohne Gebühren.



Das könnte Sie auch interessieren

Beiträge laden